Emsella® für Männer – Inkontinenz und erektile Dysfunktion behandeln
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Erfahrungsberichte
Keine Wartezeit, Kein Wartezimmer
Intime Themen wie Inkontinenz oder Erektionsstörungen sind vielen Betroffenen sehr unangenehm, weshalb sie meist ungern offen darüber sprechen. Im medizinischen Bereich gibt es heutzutage jedoch sehr sanfte und einfache Verfahren, um solche Probleme schonend und nachhaltig zu verbessern. Eine dieser Methoden ist die Behandlung mit Emsella®, die wir auch in unserer Praxis seit mehreren Jahren erfolgreich einsetzen. Der Fokus der Behandlung liegt auf der Stärkung der Beckenbodenmuskulatur.
Beckenboden beim Mann
Beim Beckenboden denken viele zunächst an die Frau und beispielsweise an Rückbildungsgymnastik nach einer Schwangerschaft. Dabei erfüllt der Beckenboden beim Mann ebenfalls wichtige Aufgaben. Die Beckenbodenmuskulatur besteht aus drei Schichten, die aufeinanderliegen. Sie stützen die Organe im Bauchraum wie die Blase und den Darm. Somit tragen sie wesentlich dazu bei, Inkontinenz vorzubeugen. Außerdem ist die Muskulatur maßgeblich an der Funktion der Sexualorgane beteiligt.
Im Gegensatz zum weiblichen Beckenboden ist die männliche Beckenbodenmuskulatur von Natur aus meist stärker und stabiler. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie nicht genauso erschlaffen und bestimmte Probleme begünstigen kann. Beckenbodentraining ist demnach nicht nur für Frauen wichtig, auch Männer profitieren von einer starken Beckenbodenmuskulatur.
Die positiven Effekte von Beckenbodentraining beim Mann
Regelmäßiges Beckenbodentraining hilft Männern bei der Prävention von Inkontinenz. Sowohl die Kontrolle über die Blase als auch über den Darm kann auf diese Weise verbessert werden. Außerdem ist es möglich, so den Drang für nächtliche Toilettengänge zu reduzieren, den Männer häufiger mit steigendem Alter verspüren.
Das Training im Beckenbodenbereich kann zudem auch das Sexualleben positiv beeinflussen, denn eine starke Beckenbodenmuskulatur kann die Erektionsfähigkeit verbessern und auch die individuelle Leistungsfähigkeit steigern. Auch die Durchblutung im Lendenbereich wird durch das regelmäßige Training erhöht. Nicht zuletzt wirkt sich eine starke Beckenbodenmuskulatur auch auf die Körperhaltung aus und unterstützt ein selbstbewusstes und gesundes Auftreten.
Innovatives Beckenbodentraining mit Emsella®
Eine Methode zum optimalen Training für die Beckenbodenmuskulatur ist die Behandlung mit dem BTL Emsella®, einem speziellen medizinischem Stuhl. Sie arbeitet mit einem hochfokussierten elektromagnetischen Feld, das die Beckenbodenmuskulatur stimuliert. Die Muskeln ziehen sich daraufhin kraftvoll zusammen und werden mit der Zeit gestärkt. Das Prinzip ist dem herkömmlichen Muskeltraining sehr ähnlich, jedoch führt Emsella® zu einer 100-prozentigen Kontraktion der Muskeln, die mit einem klassischen Training nicht zu erreichen ist. Die erzielten Effekte sind dadurch in der Regel außerordentlich hoch.
Der Vorteil: Sie selbst müssen dafür gar nichts tun, sondern können sich bei der Behandlung einfach auf dem Stuhl entspannen. Die Stärkung der Muskeln übernimmt komplett das Gerät – schmerzfrei und ohne Ausfallzeit.
Anwendung Emsella®: Harninkontinenz, erektile Dysfunktion, vorangegangene Prostataoperation
Obwohl die Beckenbodenmuskulatur beim Mann anatomisch stabiler ist als bei Frauen, leidet ein Großteil der Männer ebenfalls unter Harninkontinenz. Ein möglicher Grund ist eine vergrößerte Prostata, die etwa die Hälfte der 50-Jährigen besitzt – mit steigendem Alter wächst diese Zahl sogar noch weiter an. Die vergrößerte Prostata kann außerdem den nächtlichen Harndrang erhöhen und zu Potenzproblemen beitragen. Mit einer Stärkung des Beckenbodens durch Emsella® kann die Kontrolle über die Blase wieder verbessert werden. Die Behandlung kann auch erektile Dysfunktion reduzieren und die eigene Leistungsfähigkeit steigern.
Eine Behandlung mit Emsella® kann sich auch nach einer Prostata-OP anbieten. Denn eine Prostata-Operation kann zur Verkürzung der Harnröhre führen und somit die Kontinenz verschlechtern. Außerdem können bei dem Eingriff Nerven beschädigt werden, wodurch auch die Potenzfähigkeit abnehmen kann. Um dem entgegenzuwirken, ist es wichtig, die Beckenbodenmuskulatur gezielt zu stärken. Da Emsella® eine sehr schonende Behandlung ist, kann sie auch nach einer OP frühzeitig begonnen werden.
Wie läuft eine Behandlung mit Emsella® ab?
Die Emsella®-Behandlung ist äußerst unkompliziert und schnell. Sie findet ambulant in unserer Praxis statt und dauert meist etwa 30 Minuten. Sie nehmen bekleidet auf dem medizinischen Stuhl Platz und entspannen sich. Lediglich technische Geräte und metallische Gegenstände müssen vorab entfernt werden. Während der 30-minütigen Behandlung wird die Beckenbodenmuskulatur durch das elektromagnetische Feld (sogenannte HIFEM-Technologie) maximal kontrahiert, um einen bestmöglichen Trainingserfolg zu erzielen. Die Behandlung ist weder gefährlich noch belastend für den Körper.
Direkt im Anschluss der Behandlung können Sie unsere Praxis wieder verlassen und in Ihren normalen Alltag übergehen. Bestimmte Nachsorgemaßnahmen oder Schonzeiten sind nicht erforderlich. Lediglich ein Muskelkatergefühl kann eintreten.
Wie viele Behandlungen sind notwendig?
Die Anzahl der benötigten Sitzungen hängt vom individuellen Befund und dem gewünschten Ergebnis ab. Für optimale Ergebnisse empfehlen wir unseren Patienten zum Start sechs Behandlungen, die in regelmäßigen Abständen stattfinden. Der Gesamtzeitraum umfasst etwa zwei bis vier Wochen. Diese intensive Anfangsphase der Behandlung ist sehr wichtig, um die Muskeln nachhaltig aufzubauen und zu stärken. Um die erzielten Ergebnisse anschließend langfristig zu erhalten, bietet sich eine Auffrischung (etwa jährlich) an.
Mehr zu Emsella® für Männer
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